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Das Datum richtig schreiben: Kommas, Leerzeichen, Abkürzungen und Grammatik

Sandra Meinzenbach · 9. Januar 2026 ·

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Datumsangaben schreiben: Diese Möglichkeiten gibt’s
2026-01-09
Nachteil
09.01.2026
Nachteil
9.1.2026
Vorteil
9. Januar 2026
Nicht korrekt …
Das Datum richtig schreiben – mit Abkürzungen
Monatsnamen und Wochentage abkürzen
Jahreszahlen abkürzen?
Wochentage und Datumsangaben verbinden
Wochentag + Kalendertag im Nominativ
Wochentag + Kalendertag im Dativ oder Akkusativ
Wochentag + Kalendertag im Akkusativ
Zeiträume korrekt formulieren
Das Datum richtig schreiben: Grammatiktipp zum Schluss

Beim Datum kann einiges schiefgehen: von der Zeichensetzung bis zur Grammatik. Und wenn Sie Datumsangaben schreiben, empfehlen sich unterschiedliche Formate für ganz bestimmte Zwecke.

Ich habe alles Wichtige zusammengefasst: Datumsformate, Verwendungsmöglichkeiten und Richtlinien für die Rechtschreibung. Damit Sie das Datum richtig schreiben – und in Ihren E-Mails, Ihren Geschäftsbriefen und Ihren Texten alles perfekt läuft.

Datumsangaben schreiben: Diese Möglichkeiten gibt’s

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Datumsangaben zu schreiben. Welche Form Sie wählen, hängt davon ab, wo Sie das Datum nutzen. Daher ein kurzer Überblick über Verwendungsmöglichkeiten – und über Vor- und Nachteile:

2026-01-09

Die Internationale Organisation für Normung plädiert in der ISO 8601 für das internationale Datumsformat „Jahr, Monat, Tag“ – und zwar „JJJJ-MM-TT“. Daher ergänzen Sie bei allen einstelligen Monats- und Tagesangaben führende Nullen. Außerdem geben Sie die Jahreszahl vierstellig an. Dieses Datumsformat gliedern Sie mit kurzen Trennstrichen ohne Leerzeichen: Längere Gedankenstriche sind tabu.

Nachteil

Mitunter treten Missverständnisse auf: wenn Ihre Leserinnen und Leser Monat und Tag verwechseln und davon ausgehen, bei „2026-01-09“ gehe es um den 1.9.2026.

09.01.2026

Diese Form des Datums orientiert sich am internationalen Format, folgt allerdings den Angaben „TT-MM-JJJJ“. Deshalb schreiben Sie einstellige Zahlen auch hier mit führenden Nullen und die Jahreszahl mit vier Ziffern. Ebenso folgen Bindestriche und keine Leerzeichen zwischen Tag, Monat und Jahr.

Nachteil

In Fließtexten wirkt das Datum mit führenden Nullen sperrig: Solche Datumsangaben fügen sich nicht flüssig in Ihr Skript ein, der Lesefluss stockt. Die Variante „TT-MM-JJJJ“ eignet sich eher für Datumsangaben in Tabellen, in Briefen oder auf Angeboten und Rechnungen.

9.1.2026

Auch diese Form des Datums schreiben Sie ohne Leerzeichen zwischen Tag, Monat und Jahreszahl. Diese Variante ist pragmatisch und in jedem Fall leserfreundlich.

Vorteil

Anders als „09.01.2026“ wirken Datumsangaben ohne führende Nullen angenehmer. Das Datum lässt sich in ausformulierten Texten ebenso gut lesen wie in Briefköpfen, Tabellen oder Listen.

9. Januar 2026

Ausgeschriebene Monatsnamen empfehlen sich in Fließtexten (und zugehörigen Überschriften und frei stehenden Zeilen). Ausformulierte Monatsnamen lassen sich angenehmer lesen als numerische Datumsangaben: Beispiele wie „9. Januar 2026“ wirken weniger nüchtern. Natürlich können Sie dieses Datumsformat ebenfalls in Tabellen, Auflistungen, Verzeichnissen oder Diagrammen nutzen.

Nicht korrekt …

… sind führende Nullen in Verbindung mit vollen Monatsnamen. Wie gesagt: Nullen schreiben Sie nur bei den Datumsangaben „JJJJ-MM-TT“ und „TT-MM-JJJJ“. „09.01.2026“ ist korrekt – „09. Januar 2026“ nicht.

Das Datum richtig schreiben – mit Abkürzungen

Monatsnamen und Wochentage abkürzen

Setzen Sie das Datum aus Tag, ausgeschriebenem Monat und/oder Jahreszahl zusammen, können Sie fast alle Monatsnamen abkürzen:

  • Nur der Mai wird immer ausgeschrieben.
  • März, Juni und Juli können Sie gegebenenfalls auf drei Buchstaben verkürzen.
  • So kürzen Sie korrekt: Jan., Feb., Mär./Mrz./März, Apr., Mai, Jun./Juni, Jul./Juli, Aug., Sept., Okt., Nov., Dez.

Ähnliches gilt für Wochentage. Korrekt geht’s so:

  • Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.

In meinen Augen lassen sich abgekürzte Monatsnamen und Wochentage in Fließtexten und Überschriften weniger gut lesen: Hier würde ich ausschreiben.

Jahreszahlen abkürzen?

Die Abkürzung von Jahreszahlen auf zwei Ziffern ist nach dem internationalen Format „JJJJ-MM-TT“ und der deutschen Entsprechung „TT-MM-JJJJ“ nicht vorgesehen. Und gerade bei der internationalen ISO 8601 dürften auf zwei Ziffern reduzierte Jahreszahlen zu umso größeren Missverständnissen führen: Handelt es sich bei „26-01-09“ um

  • den 9. Januar 2026 oder
  • den 1. September 2026 oder
  • den 26. Januar 2009?

Auch die DIN 5008, die deutsche Norm für Schreib- und Gestaltungsregeln, rät von verkürzten Jahreszahlen ab. Der Duden dagegen hält im „Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle“ unter dem Stichwort „Datum“ etliche abgekürzte Jahresangaben fest.

Wenn Sie Zeiträume angeben, könnten Sie ebenfalls abkürzen – sofern es sich um dasselbe Jahrhundert handelt und keine Missverständnisse entstehen: „1789–95“ statt „1789 bis 1795“. Falls Sie Jahreszahlen abkürzen, schreiben Sie übrigens ohne Apostroph:

  • „9. Januar 26“ (statt „9. Januar ’26“).

Ich persönlich schreibe Jahreszahlen aus: zugunsten der Lesbarkeit und zugunsten korrekter Angaben à la „TT-MM-JJJJ“. Hinzu kommt, dass im Jahr 2020 vor der Kurzform „9.1.20“ gewarnt wurde. Damals schienen jederzeit Manipulationen möglich. Aus „9.1.20“ hätte

  • der „9.1.2012“,
  • der „9.1.2026“ oder
  • der „9.1.2029“

werden können.

Wochentage und Datumsangaben verbinden

Mitunter brauchen Sie Wochentage in Verbindung mit Kalendertagen: „am Freitag, dem 9. Januar“ oder „bis Freitag, den 9. Januar“. Wochentage und das Datum richtig schreiben: Dabei kommt es immer wieder zu Fehlern bei der Kommasetzung und bei Datumsangaben mit Artikeln. Daher ein Überblick zur korrekten Zeichensetzung – und welcher der vier Fälle der richtige ist:

Wochentag + Kalendertag im Nominativ

Datum richtig schreiben: Kalender für den Monat Januar 2026, die Tage 9.1., 15.1., 21.1. und 27.1. sind rot eingerahmt

Datumsangaben im Nominativ sind selten, kommen aber immer wieder vor: beispielsweise bei „Heute ist Freitag, der 9. Januar 2026“.

Falls Sie Wochentage und Kalendertage verbinden, gilt das Datum

  • als nachgestellter Zusatz: immer dann, wenn Sie Ihren Satz mit der Datumsangabe beenden („Heute ist Freitag, der 9. Januar.“),
  • als Einschub, wenn Sie Ihren Satz nach dem Datum weiterführen („Heute ist Freitag, der 9. Januar, und …“).

Das heißt, Sie

  • trennen Wochentage und Datumsangaben mit einem Komma,
  • schließen auch nach dem Datum ein Komma an, wenn Ihr Satz weitergeht, und
  • können vor dem Datum den Artikel „der“ ergänzen – oder darauf verzichten: „Freitag, der 9.1.“ oder nur „Freitag, 9.1.“.

Wochentag + Kalendertag im Dativ oder Akkusativ

Wenn Sie Wochentage und den jeweiligen Kalendertag verbinden, können Sie in etlichen Fällen „dem“ und gleichfalls „den“ verwenden: immer dann, wenn Sie mit den Präpositionen „am“, „vom“, „von“ und „bis“ oder „bis zum“ formulieren. Wenn Sie das Datum richtig schreiben wollen, gilt für Zeichensetzung und Artikel:

  • Zwischen Wochentag und Datum setzen Sie immer ein Komma („Wir treffen uns am Sonntag, dem 18.1.“: nachgestellter Zusatz).
  • Geht Ihr Satz nach dem Kalendertag weiter, muss auch nach dem Datum ein Komma stehen („Am Dienstag, den 20.1., sind wir …“: Einschub).

Beim Artikel haben Sie die Wahl. Richtig ist

  • „am Donnerstag, 15.1.2026“,
  • „vom Montag, dem 19.1., bis zum Freitag, dem 23.1.“,
  • „von Montag, den 19. Januar, bis Freitag, den 23. Januar“.

Da der Wochentag im Dativ steht, wäre beim Kalendertag eigentlich allein der Artikel „dem“ korrekt. Der für Rechtschreib- und Grammatikfragen zuständige Rat für deutsche Rechtschreibung empfiehlt den Dativ, sofern Sie Wert auf „grammatische Transparenz oder Begründbarkeit“ legen. Allerdings hat sich auch der Akkusativ samt „den“ durchgesetzt. Der Rat für deutsche Rechtschreibung plädiert für diese Variante, wenn Sie sprachhistorischen Traditionen und gemeinhin üblichen Formulierungen folgen wollen.

Unabhängig davon: Wenn Sie mit „von“, „vom“ und „bis“ formulieren, könnten Sie im Grunde auch einmal den Dativ und „dem“ und einmal den Akkusativ mit „den“ verwenden. Allerdings sollten Sie das Datum zugunsten der Einheitlichkeit komplett mit „dem“ oder mit „den“ schreiben.

Wochentag + Kalendertag im Akkusativ

Der Dativ mit dem Begleitwort „dem“ ist bei Formulierungen mit „am“, „vom“ und „bis zum“ okay – aber in allen anderen Fällen sind Wochen- und Kalendertage allein im Akkusativ richtig. Übrigens auch bei Formulierungen, bei denen Sie Präpositionen wie „am“ oder „vom“ weglassen können:

  • „Freitag, den 9.1.2026, ist das Meeting geplant“ (statt „am Freitag, dem/den 9.1.2026 …“).

Das Datum richtig schreiben Sie, indem Sie sich bei der Kommasetzung an den Datumsangaben im Nominativ und im Dativ oder Akkusativ orientieren. Außerdem verwenden Sie den Artikel „den“ – oder Sie verzichten darauf:

  • „Freitag, den 9.1.2026“,
  • „Freitag, 9. Januar 2026, ist …“.

Zeiträume korrekt formulieren

Datum richtig schreiben: Grafik mit folgender Beschriftung: Online-Training Zeitplan, Dienstag, 10. Februar: Digitales Marketing, 10 % Rabatt, Donnerstag, 19. Februar: Social-Media-Marketing, Gratis-Webinar, Mittwoch, 25. Februar: E-Mail-Marketing, jetzt teilnehmen

Zeiträume angeben: Das ist bereits bei Wochen- und Kalendertagen im Dativ oder im Akkusativ angeklungen. Allerdings können Sie nicht allein mit „vom … bis zum“ oder mit „vom … bis“ formulieren: Sie können ebenfalls Bis-Striche einsetzen. Der Bis-Strich

  • ist ebenso wie der Gedankenstrich ein Halbgeviertstrich,
  • unterscheidet sich daher vom kürzeren Binde- oder Trennstrich (beides sind Viertelgeviertstriche),
  • kann mit oder ohne Leerzeichen geschrieben werden: Der Duden verzichtet auf Leerzeichen, die DIN 5008 hält an ihnen fest. Allerdings sind beide Richtlinien nicht verbindlich: Als regelgebende Instanz lässt der Rat für deutsche Rechtschreibung Vorgaben zum Bis-Strich außen vor.
  • Ich persönlich nutze die pragmatischere Variante und schreibe ohne Leerzeichen.

Zeiträume mit Bis-Strichen empfehlen sich, wenn Sie Zeiträume als mehr oder weniger isolierte Angaben einfügen. Beispielsweise bei Ankündigungen von Öffnungszeiten, Urlaubszeiten und befristeten Angeboten:

  • in Tabellen: „12.–18.1.“,
  • in Überschriften und frei stehenden Zeilen: „Befristetes Angebot: 2.2.–14.2.2026“,
  • in Fließtexten nach Doppelpunkten: „Unsere Öffnungszeiten: 8–20 Uhr“.

In ausformulierten Texten empfehle ich zugunsten besserer Lesbarkeit allerdings, „bis“ auszuschreiben: Bis-Striche stören den Lesefluss, sie eignen sich eher für überblicksartige Ankündigungen. Und wenn Sie mit „vom“ oder „von“ formulieren, ist „bis“ anstelle des Bis-Striches vorgeschrieben:

  • „vom 23. Februar bis 6. März 2026“ ist korrekt,
  • „vom 23. Februar–6. März“ wäre falsch.

Das Datum richtig schreiben: Grammatiktipp zum Schluss

Zu guter Letzt: Wie sieht’s mit Angaben wie „im Januar dieses Jahres“ und „im Januar diesen Jahres“ aus? Welche Variante ist korrekt? Richtig ist allein

  • „im Januar dieses Jahres“.

Dass sich Angaben wie „diesen Jahres“ eingebürgert haben, mag an der (korrekten) Schreibung von Adjektiven mit „en“ liegen: „im Juni letzten Jahres“, „ein Schreiben gleichen Inhalts“ oder „ein Produkt ähnlichen Typs“. Hier könnten Sie immer auch einen auf den Genitiv verweisenden Artikel ergänzen – doch häufig wird der Artikel gekürzt:

  • „im Juni (des) letzten Jahres“,
  • „im Oktober (des) laufenden Jahres“ oder
  • „ein Schreiben (des) gleichen Inhalts“.

Beugen Sie klassischen Fauxpas vor – und schreiben Sie „im Januar dieses Jahres“ richtig.

Weiterlesen?

  • Komma oder Semikolon: Wann und wo empfehlen sich beide Satzzeichen?
  • Kommasetzung, leicht gemacht (Teil 1): Hauptsätze, Nebensätze, Einschübe und Zusätze
  • Kommasetzung, leicht gemacht (Teil 2): Infinitivgruppen, Partizipgruppen, Adjektivgruppen
  • Satzzeichen richtig setzen: 9 Tipps für Punkte, Leerzeichen und Co.
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